Abisolieren
Das Abisolieren ist der Vorgang bei welchem ein Teil der Isolierhülle eines elektrischen Leiters (Draht oder Litze) auf eine bestimmte Länge entfernt wird. Die abzuisolierende Länge ergibt sich aus den Abmessungen der Klemmstelle an die der Draht angeschlossen werden soll bzw. aus der Länge der Aderendhülse mit der die Litze bestückt werden soll. Die Isolierhülle wird mit einem Spezialwerkzeug, der Abisolierzange, entfernt.
Abzweigdose
Eine Abzweigdose, auch „Verteilerdose“ oder „Verbindungsdose“ genannt, wird bei Elektroinstallationen eingesetzt, um mehrere elektrische Leitungen zusammenzuführen. Abzweigdosen gibt ein in Unterputz- und in Aufputzausführung.
AC
Alternating Current = Wechselstrom
Adapter
Verbindungsstück zwischen unterschiedlichen Anschlusstechniken.
Ampere
Einheit der elektrischen Stromstärke (A). Formelzeichen: I
Ausschalter
Dient zum Ein- und Ausschalten von EINER Stelle aus.
Bewegungsmelder
Ein Bewegungsmelder ist ein elektronischer Sensor, der Bewegungen in seiner näheren Umgebung erkennt und dadurch als elektrischer Schalter arbeiten kann. Hauptsächlich wird er zum Einschalten einer Beleuchtung oder zum Auslösen eines Alarms eingesetzt.
CE-Kennzeichen
Das CE-Zeichen auf einem Produkt bedeutet, dass es im freien Verkehr innerhalb
der EU zugelassen ist, es handelt sich dabei aber nicht um ein Sicherheitsprüfzeichen.
Cinch-Stecker
Cinch bezeichnet genormte Steckverbinder zur Übertragung von elektrischen Signalen, vorrangig an Koaxialkabeln.
Dämmerungsschalter
Als Dämmerungsschalter bezeichnet man ein elektrisches Betriebsmittel, das die Aufgabe hat, einen Schaltkontakt zu betätigen, wenn ein einstellbarer Helligkeitswert unter- oder überschritten wird.
Dimmer
Als Dimmer bezeichnet man Thyristorsteller oder Triacsteller zur Regelung der Helligkeit von Glühlampen (z.B. Bühnen-Scheinwerfer, Leuchten oder Transformatoren von NV-Halogenglühlampen).
Doppelwechselschalter
Sind zwei Wechselschalter, die in einem Schalter kombiniert sind.
Dübel
Als Dübel wird meist ein Bauelement bezeichnet, welches zur Befestigung einer Schraube oder eines Gegenstandes an einer Mauer, einer (Raum-)Decke, einem (Fuß-)Boden oder auch an sonstigen Flächen, z.B. im Freien verwendet wird.
Edison-Gewinde
Sind die allgemein bekannten Glühlampen-Schraubgewinde, z.B. E14, E27, E40.
Benannt nach dem Erfinder der Glühlampe Thomas Edison.
Erder
Elektrischer Leiter, der im guten Kontakt zur Erde steht.
Fundamenterder
Elektrischer Leiter, der in einem Betonfundament eingebettet ist, das einen guten Kontakt zur Erde besitzt.
Generator
Maschine zur Umwandlung von mechanischer in elektrischer Energie.
Gleichstrom (DC)
Elektrischer Strom, der nur in eine Richtung fließt.
HDMI
(High Definition Multimedia Interface) Der neue volldigitale Standard zur Verbindung von
HDTV-Geräten mit „HD-Ready”-Logo wie z.B. DVD-Spieler und Flachbild-TV.
Hertz
Maßeinheit für die Frequenz (Hz). Formelzeichen: f.
Hutschiene
Eine Hutschiene ist eine Tragschiene mit U-förmigem beziehungsweise einem Hut ähnlichen Profil.
HV
Hochvolt
IP-Code, Schutzarten
Leuchten müssen entsprechend ihrem Einsatzort bestimmte Anforderungen gegen das
Eindringen von Staub oder Wasser erfüllen. Welchem Schutzgrad sie genügen, erkennt
man an dem IP-Code (IP = International Protection) der auf dem Typenschild der Leuchte
angegeben ist.
Kabelbinder
Ein Kabelbinder dient dazu, verschiedene Kabel und ganze Kabelbäume zusammenzuhalten oder zu fixieren.
Koaxialkabel
Koaxialkabel, kurz Koaxkabel sind zweiadrige Kabel mit konzentrischem Aufbau. Sie bestehen aus einem Innenleiter, der von einem in konstantem Abstand um den Innenleiter angebrachten Außenleiter umgeben ist. Im Zwischenraum befindet sich ein Isolator.
Kombizange
Eine Kombinationszange (kurz: „Kombizange“) ist eine Zange, die die Funktionen mehrerer Werkzeuge in sich vereinigt. Sie dient zum Greifen sowie zum Abschneiden/Abzwicken von Drähten. Hierzu hat sie eine seitliche Schneide wie ein Seitenschneider, zugleich aber auch die Backen einer Flachzange und einer Rohrzange, um flache Objekte oder Schraubenköpfe festzuhalten. Sie bestehen aus einem Innenleiter, der von einem in konstantem Abstand um den Innenleiter angebrachten Außenleiter umgeben ist. Im Zwischenraum befindet sich ein Isolator.
Kreuzschalter
Dient zum Ein- und Ausschalten von MEHR ALS ZWEI Stellen aus. Für die äußeren Schalter
verwendet man Wechselschalter, dazwischen schaltet man einen Kreuzschalter.
Verwendung: Wenn man in einer Wohnung Leuchten von drei oder mehr Stellen aus
betätigen will.
Kurzschluss
Fehlerhafte leitende Verbindung zwischen betriebsmäßig gegeneinander unter Spannung stehenden Leitern.
Lampe
Lampe = Leuchtmittel z.B. Energiesparlampe, Glühlampe, Kompaktleuchtstofflampe.
In der Umgangssprache werden Lampe und Leuchte oft gleich verwendet, was aber
nicht ganz richtig ist.
LED
Eine Leuchtdiode (auch Lumineszenz-Diode, kurz LED für Light Emitting Diode bzw. lichtemittierende Diode) ist ein elektronisches Halbleiter-Bauelement. Fließt durch die Diode Strom in Durchlassrichtung, so strahlt sie Licht ab.
Leistung, elektrische
Produkt aus Spannung und Stromstärke: Einheit: Watt (W)
Leuchte
Die Leuchte ist der komplette Körper einer Lichtquelle, also auch Bauteile wie Befestigung,
Fassung, Schirm etc. z.B. Dekorationsleuchte, Effektleuchte, Badezimmerspiegelleuchte etc.
Leuchtmittel
Leuchtmittel sind alle elektrischen Betriebsmittel bzw. elektrische Verbraucher, die dazu dienen, Licht zu erzeugen.
Leuchtstofflampe
Bauformen: Röhre (länglich), Kompaktleuchtstofflampe
Funktion: Das Licht entsteht nicht durch einen glühenden Draht in der Lampe,
sondern nur durch das Gas, was in der Röhre enthalten ist.
Auf der Innenseite der Röhre ist eine ganz dünne Schicht eines sogenannten Leuchtstoffes
(daher der Name der Lampe) aufgetragen. Dieser fängt im Schwarzlicht an zu leuchten und
wandelt sozusagen das unsichtbare Licht des Gases in sichtbares weißes Licht um.
Vorteile: Lange Lebensdauer, Energiesparend, höhere Lichtausbeute.
Nachteil: Aufwendige Entsorgung
Lichtausbeute
Die Lichtausbeute (Lumen pro Watt, lm/Watt) ist das Maß für die Wirtschaftlichkeit einer
Lampe. Sie sagt aus, wie viel Licht aus dem Strom tatsächlich erzeugt wird.
Lichtstärke
Der Teil des Lichtstroms, der in eine bestimmte Richtung strahlt, wird als Lichtstärke (l)
bezeichnet. Seine Maßeinheit ist Candela (cd). Er ermöglicht die Messung der Lichtstärke.
LSA-Anlegewerkzeug
Mit dem so genannten Anlegewerkzeug werden die Adern eines Kabels mitsamt Isolierung einzeln in eine sog. Schneidklemme gepresst. Hierbei wird durch das Werkzeug das überschüssige Aderende gekürzt und durch die scharfen Kanten in der metallenen Schneidklemme die Isolierung der Ader aufgeschnitten. Es entsteht eine elektrisch leitfähige Verbindung. Diese Verbindungstechnik funktioniert ohne Löten, Schrauben und Abisolieren, deshalb wird sie auch als Löt-, schraub- und abisolierfreie Technik, kurz LSA-Technik bezeichnet.
Lüsterklemme
Eine Lüsterklemme dient zum Verbinden zweier oder mehrerer, in der Regel mehrdrähtiger, elektrischer Kabel. Verwendet werden Lüsterklemmen zum Beispiel beim Anbringen einer Wand- oder Deckenleuchte.
Motorschutzrelais
Motorschutzrelais schalten den Motor nicht direkt ab, sondern haben nur einen Kontakt für relativ kleine Schaltleistungen. Über diesen Kontakt wird ein Schütz angesteuert, der den Motor selbst im Fehlerfall abschaltet.
Motorschutzschalter
Motorschutzschalter schützen Elektromotoren durch thermisch ausgelöste Abschaltung vor Überlastung. Sie sind in erster Linie für dreiphasige Drehstrommotoren gedacht. Diese Motoren sollten nur über geeignete Motorschutzschalter an das Stromnetz angeschlossen werden um Schäden nur Überlast oder Ausfall einer Phase zu vermeiden.
Muffe
Eine Muffe ist ein Bauelement zur unterbrechungsfreien Verbindung zweier Rohre oder Kabel.
Nagelschelle
Nagelschellen werden zur Befestigung und Fixierung elektrischer Leitungen verwendet.
NV
NiedervoltOhm
Maßeinheit für den elektrischen Widerstand.
Ohmsche Gesetz
Beschreibt den Zusammenhang zwischen Stromstärke, Spannung und Widerstand.
Orientierungsleuchte
Dient zur Orientierung, nicht zur Beleuchtung. Sie gibt daher verhältnismäßig wenig Licht ab.
Beispiel: Babyleuchte.
Patchkabel
Ein Patchkabel, auch Rangierkabel, ist ein Kabeltyp der Netztechnik und der Telekommunikation. Patchkabel sind vorkonfektioniert.
Der Begriff bezieht sich jedoch auf keine bestimmte Kabelnormung, sondern auf variable, nicht fest verlegte Kabelverbindungen. Bei Bedarf können diese ohne großen Aufwand umgesteckt werden. Die Kabellänge ist gewöhnlich etwa 0,3 bis 25 m, für längere Strecken werden meist fest installierte Verbindungen genutzt.
Verwendung:
Potentialausgleich
Die Verbindung von fremden, leitfähigen Teilen mit den Körpern elektrischer Betriebsmittel.
Relais
Ein Relais ist ein durch elektrischen Strom betriebener, meist elektromagnetisch wirkender Schalter.
Verwendung:
Schalter
Ein Schalter ist eine Baugruppe, die eine elektrisch leitende Verbindung herstellt oder trennt. Bei Betätigung der Schalter stellen sog. Schließer Kontaktverbindungen her, während Öffner Verbindungen trennen
Schrumpfschlauch
Ein Schrumpfschlauch ist ein Kunststoffschlauch, der sich unter Hitzeeinwirkung stark zusammenzieht. Hierbei wird das vor dem Erhitzen in den Schlauch eingebrachte Produkt gegen seine Umgebung elektrisch, mechanisch und evtl. auch physisch isoliert.
Schutzarten, IP-Code
Leuchten müssen entsprechend ihrem Einsatzort bestimmte Anforderungen gegen das
Eindringen von Staub oder Wasser erfüllen. Welchem Schutzgrad sie genügen, erkennt
man an dem IP-Code (IP = International Protection) der auf dem Typenschild der Leuchte
angegeben ist.
Serienschalter
Ein Schalter, der aus zwei in einem Gehäuse zusammengefassten Ausschalter besteht.
Damit lassen sich zwei Leuchtenstromkreise unabhängig voneinander ein- und ausschalten.
Starter
Der Starter leitet die Zündung der Lampe ein.
Strom, elektrischer
Unter elektrischem Strom versteht man sich in eine bestimmte Richtung bewegende
Elektronen bzw. ganz allgemein gesprochen elektrisch geladene Teilchen.
Stromarten
Gleichstrom (DC) und Wechselstrom (AC)
TAE
TAE steht für Telekommunikations-Anschluss-Einheit und ist eine in Deutschland benutzte Steckerart bei analogen Telefonanschlüssen mit ab-Schnittstelle und bei ISDN-Anschlüssen zum Anstecken des NTBA (Netzabschlussgerät) an die Anschlussleitung. TAE-Stecker und –Buchsen besitzen jeweils entweder eine F- oder N-Kodierung. Das F steht für Fernsprecher und ist für Telefone bzw. die Zuleitung zum Splitter vorgesehen. Die Kodierung N steht für Nicht-Fernsprecher oder auch Nebengerät und damit für alle Geräte außer Telefonen, dazu zählen z.B. Anrufbeantworter, Faxgeräte, Modems und Gebührenanzeiger. An Telefonanlagen und Terminaladaptern befinden sich gelegentlich „universal“ U-kodierte Buchsen, in die man wahlweise einen N- oder F-Stecker einführen kann.
Taster
Ein Taster ist ein mechanisches Bedienungselement, das durch das Drücken bedient wird und üblicherweise beim Loslassen wieder in den Ausgangszustand zurückspringt.
Trafo
Ein Transformator (kurz: Trafo) wird auch als „ruhende elektrische Maschine“ bezeichnet und besteht mindestens aus einer Spule mit Anzapfung oder aus zwei oder mehreren getrennten Drahtspulen, die sich in ihrem gemeinsamen magnetischen Feld befinden. Praktische Ausführungen haben i. d. R. zwei oder mehr Spulen aus isoliertem Kupferdraht auf einem gemeinsamen Eisen- oder Ferritkern.
UAE
UAE steht für Universal-Anschluss-Einheit und ist eine Endgeräteanschlussdose nach dem RJ-Standard. Verwendet werden UAE für analoge und digitale Kommunikationsgeräte, wie Telefon und ISDN-Karten. UAE haben eine oder zwei RJ-Buchsen, passend für RJ45-Stecker (auch Western-Stecker oder Modular Jack genannt). Bei UAE mit zwei Buchsen sind diese entweder getrennt voneinander oder parallel geschaltet. Die Kontaktpositionen der Buchsen können komplett mit acht oder mit nur vier Kontakten (die inneren vier Positionen) bestückt sein.
Ueberspannungsschutz
Unter Überspannungsschutz wird der Schutz elektrischer und elektronischer Geräte vor zu hohen elektrischen Spannungen verstanden. Die Überspannungen werden durch den Blitz als Naturereignis oder durch kapazitive und induktive Einkopplungen anderer elektrischer Systeme hervorgerufen.
VDE-Zeichen
Verband Deutscher Elektrotechniker
Vorschaltgerät
z.B. erforderlich für Leuchtstofflampen, da nach der Zündung dieser Lampen eine
lawinenartige Ionisierung der enthaltenen Edelgase erfolgt, die zu einem starken
Anstieg des Lampenstroms führt. Dies würde die Lampe nach kurzer Zeit zerstören.
Ein Vorschaltgerät (VG) begrenzt den Lampenstrom.
Man unterscheidet:
Wechselschalter
Dient zum Ein- und Ausschalten von ZWEI entfernt voneinander liegenden Stellen aus.
Wechselschalter können Ausschalter ersetzen und werden deshalb auch als Universalschalter
bezeichnet.
Beispiel: Man möchte im Schlafzimmer oder im Flur von zwei entfernt voneinander liegenden
Stellen das Licht ein- oder ausschalten können.
Wechselstrom (AC)
Die Elektronen fließen für eine bestimmte Zeit in die eine, dann wieder in die andere Richtung.
Quellen für Wechselstrom sind z.B. Steckdosen in der häuslichen 230 V-Elektroinstallation.
Wetterstation
Eine Wetterstation ist eine Zusammenstellung verschiedenster Messgeräte in einem Gerät, die zur Messung meteorologischer Größen und damit zur Wetterbeobachtung dient.
Zeitschaltuhr
Eine Zeitschaltuhr dient dem zeitgesteuerten Ein- oder Ausschalten von Strom. An der Zeitschaltuhr sind Verbraucher (Verbrauchsmittel) angeschlossen, deren Betrieb von der Steuerung abhängig ist.